23.4.09

Valentia Ice Cream



Diese glücklichen Kühe sind zu Hause auf Valentia Island, im Südwesten Irlands.
Nach einem Weidetag auf grüner Wiese geht es zum Melken in den "Milking Parlour", wie der Melkstall hier liebevoll genannt wird.
Und dann wir Eis gemacht...leckere Sorten, die man entweder in lokalen Supermärkten ganzjährig kaufen kann,
oder noch besser bei einem Besuch auf Caroline und Joe Daly´s Farm zwischen Knightstown und Chapeltown im kleinen Eiscafe durchprobieren sollte.

Der Regenbogen ist nicht garantiert, zeigt sich aber oft genug!

Hier gibt es mehr Informationen über Öffnungszeiten u.s.w.

18.4.09

Abends an Reenroe Beach




Nach stundenlangem Sitzen am Computer ist es eine Wohltat, wieder die Beine zu bewegen und den Kopf durchzulüften. Reenroe ist der uns am nächsten gelegene Strand und mit ungefähr zwei Kilometern Länge gerade gut für einen Spaziergang.
Nicht dass ich viel gegangen wäre an diesem Abend, ich hatte wie immer die Kamera dabei und die Wolken und das Licht waren wieder berauschend.
Der Baumstumpf war schon oft mein Photo-objekt und die verschwommenen, mit Sand aufgewühlten Wellen habe ich wieder mit einer langen Belichtungszeit aufgenommen.

14.4.09

Schokolade kurz vor den Skelligs am Atlantik






Ostern ist fast vorbei und manch einer wird sich heimlich fragen, ob er oder sie nicht doch zu viel des Guten, sprich Schokolade, genossen hat. Aber kann man denn von wirklich guter Schokolade zu viel haben?

Im Glen, St. Finian´s Bay, Co. Kerry, steht seit ungefähr zehn Jahren eine kleine Fabrik, die am fast westlichsten und windigsten Zipfel Irlands wunderbare, handgemachte Schokolade herstellt.

Feinste Pralinen und Trüffel, mit allerlei guten und auch geistigen Ingredienzien gefüllt, Tafeln Schokolade in allen Geschmacksrichtungen, kleine und grosse Ostereier und vieles mehr wird bei Skelligschocolate produziert.

Dem Besucher, der einen Abstecher vom Ring of Kerry oder der hier in der Gegend Urlaub macht, werden Proben vieler Köstlichkeiten angeboten, und tatsächlich tritt man schnurrend vor Schokoladenwohlbehagen und mit liebevoll verpackten Boxen und Tüten aus dem kleinen Verkaufsraum der Chocolatefactory.

Meine Fotos machen hoffentlich Appetit auf einen Besuch oder wenigstens eine online Bestellung bei www.skelligschocolate.com.











11.4.09

Portmagee, ein Fischerdorf


Seit einigen wenigen Wochen kommt die Sonne wieder über den Berg und taucht Portmagee in schönes Abendlicht.
Auch war der Seegang nicht allzu "rough", so dass die Fischerboote ausfahren konnten.
Ihren Fang bringen sie nach Caherciveen in zwei kleine Fischfabriken, bei denen man dann am nächsten Tag den leckersten und frischsten Fisch kaufen kann.
Hummer, Krabben, Monkfisch und Jakobsmuscheln werden auch regelmässig nach Paris zum Markt gefahren.



Ein Freizeitboot und unten die Ausflugsboote zu den Skelligs

Noch konnten sie in diesem Jahr nicht ausfahren, da das Anlanden an der Pier auf Skellig Michael schon bei wenig Wellengang nicht ganz ohne Adrenalinausstoss möglich ist.

Portmagee Foto Workshop


Vor einer Woche habe ich den ersten Outdoor Foto Workshop gehalten, nachdem meine Schüler und ich den ganzen langen Winter uns in Theorie und Computer Software für Fotografie geübt hatten.
Das ideale Ziel unseres Workshops war der kleine Fischerhafen in Portmagee, von dem immer noch Fischerboote ausfahren, obwohl mit Fischereiquoten und anderen Erschwernissen für die Fischer dieser Lebensunterhalt wahrscheinlich auch bald der Vergangenheit angehört.
Das schwarze Boot im Bild, die Rose Crest, wird bald, nachdem sie drei Generationen einer Fischerfamilie aus Ballinskelligs gedient hat, abgewrackt. Sie soll immer noch einen richtigen Festbrennstoffofen zum Kochen in der Kajüte haben.





Da wir hier im schönsten Teil Irlands sind, gibt es natürlich auch Boote für den Freizeitkapitän und die Boote, welche Touristen hinaus auf die Skelligs bringen.
Der Workshop war auf Landschaftsfotografie spezialisiert und wegen der vielen und interessanten Details im Hafen haben wir eben auch eine Menge Details fotografiert und dabei Komposition, Licht und Schatten, Farben und so weiter ausgelotet.

Am Nachmittag haben wir im Computer Studio unsere Kunstwerke angesehen und einfache Verbesserungen vorgenommen, wie Farben sättigen, Ausschnitte verbessern, schärfen und für das Printen vorbereiten.

Neben drei Schülern mit Vorwissen waren auch zwei "neue Fotografen" dabei und es hat allen sehr viel Spass gemacht und gelernt haben wir auch alle etwas.

8.4.09

Der Leuchtturm auf Valentia Island 2




Nachdem ich mit meiner Fotoklasse im Inneren des Leuchtturms Aufnahmen machen durfte, hat es mich gereizt, die kraftvollen Lichtstrahlen auch einmal im Dunkeln zu fotografieren.
Der Mond schien hell auf die Klippen, deshalb konnte ich mich fast ungefährdet mit meiner Fotoausrüstung an fotografenstrategisch günstige Punkte begeben. Bitte machen Sie das nur, wenn Sie die örtlichen Gegebenheiten vorher schon einmal kennengelernt haben, die Steine können glatt sein und Wellen erscheinen mit gewaltiger Wucht.

Um spät abends die Belichtung optimal zu erlangen, braucht es sehr lange Verschlusszeiten, denn ich wollte für Tiefenschärfe und wenig Rauschen kleine Blende und geringe ISO verwenden. Die Fotos sind mit Belichtungszeiten von 5 sec bis 8 min entstanden.

1.4.09

Killemlagh Kirchenruine in St. Finian´s Bay








Schon im frühen Mittelalter wurde diese Kirche in Päpstlichen Papieren erwähnt, leider ist sie seit dem späten 18. Jahrhundert nicht mehr zu nutzen, obwohl noch eine Weile Beerdigungen im umschliessenden Friedhof unternommen wurden.
St. Finian soll in dieser Gegend gelebt und gewirkt haben, deshalb gibt es seinen Namen in vielfältigen Verbindungen.
Von hier ist es nicht weit zum Keel Strand und die Skelligs sind weit draussen in der Bucht zu sehen.


Bewegte Wellen in St. Finian´s Bay


Wie bekomme ich diese Meereslandschaft mit den verschleierten Felsen im Vordergrund und der allgemeinen mystischen Anmutung der Wellen?
Es braucht wenig Licht um eine lange Belichtungszeit für den verschwommenen Effekt zu erreichen, also früh am Morgen oder während und nach dem Sonnenuntergang sind gute Zeiten um diese Art Foto zu machen. Ausserdem ist hereinkommende Flut nötig, denn der Vordergrund soll ja von den Wellen hin und her überspült werden.
  • An der Kamera muss manuelle Einstellungen möglich sein, denn man braucht eine möglichst kleine Blende, kleine ISO und dann die vom Belichtungsmesser vorgegebene relativ lange Zeit.
  • Für das Foto oben habe ich f/22 und ISO 100 gewählt und dann ungefähr ein Drittel in das Bild hinein scharf gestellt, die Belichtungszeit war 3,2 Sekunden.
  • Bei solch langen Zeiten ist es unbedingt nötig, ein Stativ zu verwenden, wir wollen hier zwar "Bewegung" festhalten aber trotzdem das Bild nicht verwackeln. Ausserdem ist es gut eine Fernbedienung für den Auslöser zu verwenden um die Kamera so wenig wie möglich zu erschüttern.
  • Mein Stativ stand im Sand, also musste ich vorher arrangieren, dass es nicht von den Wellen unterspült wird, am besten ist, man findet Steine zum Daraufstellen oder einen anderen festen Untergrund.
Das Stativ muss anschliessend gut abgespült werden so dass das Salzwasser keine Schäden anrichtet.

Wie überall macht auch hier Übung den Meister, also Stiefel angezogen, Kamera und Zubehör eingepackt und los an den Strand!